Zurück gehen…

Liebe Stehen Gebliebene, liebe Unentschlossene,

ich glaube dieser Begriff „Zurück gehen“ ist den wenigsten geläufig, bzw. wissen die wenigsten etwas damit anzufangen! Man kann ihm sicher verschiedene Bedeutungen beimessen. Aber hier geht es ja um die Bedeutung, die ICH ihm zuschreibe! Nun, welche ist das? Ich denke nicht, dass mir an dieser Stelle viele folgen können, auch wenn ich die Frage gerne „für alle“ beantworten würde! Nun, „zurück gehen“ bedeutet FÜR MICH in der Zeit zurück gehen! Und selbst das können Sie nur, wenn Sie GLÜCK hatten!

Wenn es irgendwann einmal eine Zeit in Ihrem Leben gab, in der Sie glücklich waren. In der es keine Angst, keine Sorgen und keine Zweifel gab! Wenn Sie auch nur jemals in Ihrem Leben EINE EINZIGE SEKUNDE des wahren Glücks, das heißt einer Zeit OHNE Angst, Zweifel und Sorgen hatten, dann wissen Sie, wo ich Sie hinschicken möchte! Wenn Sie nicht in diesen Genuss gekommen sind, so wünsche ich Ihnen von Herzen, dass Sie dieses Gefühl trotzdem für sich entdecken!

Warum möchte ich das? Nun, aus dem einfachen Grund, weil ich mir SICHER BIN, dass es da draußen irgendwo einen sicheren Hafen gibt, an dem Sie niemand angreifen kann und zwar DURCH NICHTS! Und dieser Hafen ist quasi Ihre Lebensversicherung! Voraussetzung hierfür ist nur, dass Sie an ihm anlegen können!

Ich weiß nicht, wie die Zeit war in der SIE aufgewachsen sind! Was damals für Sitten und Regeln herrschten. Und selbst wenn jemand in „meiner“ Zeit aufgewachsen ist, bedeutet dies nicht, dass er erlebt hat, was ICH erlebt habe! Nichtsdestotrotz möchte ich Sie Teil haben lassen an dem was ICH erlebt habe! Denn, was ich erlebt habe war „Magie“! Und wenn nicht das, so war es zumindest wundervoll! Und selbst heute zehre ich noch davon!

Ich war eines dieser Kinder, die FREI aufwachsen durften! Was heißt das? Das heißt, dass nicht ständig und überall die Eltern oder irgendwelche Erwachsenen waren! Ich war meist in einer Gruppe von anderen Kindern, die weitestgehend das tun konnten, was sie wollten! Natürlich, darüber lässt sich streiten und vielleicht hatten wir auch mehr Glück als Verstand! Allerdings ist noch niemals etwas wirklich Schlimmes passiert! Dennoch hatten wir die Möglichkeit uns selbst „zu erfahren“! Wir sprangen von Wasserfällen, streunten durch Wälder und aßen „giftige“ Pflanzen! Nichts davon hat uns umgebracht oder auch nur verletzt! Die Eltern „wussten“ oft gar nichts von unseren „Abenteuern!“ Doch niemals ist auch nur irgendjemandem von uns etwas passiert! Wie kann man sich das erklären? Vielleicht ist dies mit dieser Videosequenz am einfachsten zu erklären:

Dies ist natürlich „eine Geschichte“, allerdings eine, die aus jener Zeit stammt, wo es für Kinder „und für ERWACHSENE“ nicht normal war, ein Handy zu besitzen! Sie stammt aus einer Zeit „des Lebens“, welche ich glücklicherweise noch erleben durfte! In meiner Kindheit war es völlig normal mit anderen Kindern zusammen zu sein, bei ihnen zu übernachten oder mit ihnen in die Badewanne zu steigen! All das, was es heute ja schon bald nicht mehr gibt, war damals normal! Ebenso normal war es, dass uns nicht bei jedem Schritt „die Eltern“ gefolgt sind! Wir waren viel allein und konnten Dinge tun, die die Eltern sicher verboten hätten. Teilweise auch „gefährliche Dinge“! Ich will das jetzt nicht unbedingt schön reden, aber ich halte es für wichtig, Ihnen zu erzählen, dass bei all den DUMMHEITEN die wir machten NIEMALS etwas wirklich schreckliches passiert ist! Warum? Weil wir GOTTVERTRAUEN hatten! Ein Gottvertrauen, welches uns auch niemand AUSGEREDET hat!

Wir waren als Kinder nicht „der Nabel der Welt“ für unsere Eltern, aber sie haben uns auch nicht „vernachlässigt“! Im Grunde genommen waren wir einfach nur in einer gewissen Weise „frei“! Und aus dieser Freiheit heraus entstand in unseren Herzen ein gewisser Mut! Ein Mut, den nur jene kennen, die wissen, was Freiheit ist!

Wenn ich mir die Kinder von heute ansehe, wie sie mit zehn Jahren schon wie Junkis vor ihren Handys sitzen, dann erkenne ich keine Gemeinsamkeit mit MEINER Kindheit! Wenn ich mir heute die Eltern anschaue, die ihr Kind NOCH NIE irgendwo übernachten haben lassen, dann erkenne ich keine Gemeinsamkeit mit MEINER Kindheit! Und wenn ich mir ansehe, was Kinder heute an „Benehmen“ an den Tag legen, dann erkenne ich keine Gemeinsamkeit mit MEINER Kindheit! Diese Worte mögen hart klingen und auch nicht „jeden“ betreffen! Doch meist ist es die scheußliche Realität! Kinder sind heute keine Kinder mehr! Sie werden entweder verzogen oder gar nicht erzogen! Einen gesunden Mittelweg scheint man meist nicht mehr zu finden!

Deshalb denke ich so gerne an MEINE Kindheit zurück und deshalb benutze ich diese so gerne als „Anker“! Wenn ich also davon rede „zurück zu gehen“, dann meine ich in Wirklichkeit: „Zurück zur Ursprünglichkeit“! An den Punkt irgendwo zwischen „Mut“ und „Geborgenheit“, den nur jene Leute kennen, die wissen was FREIHEIT wirklich ist!

Und warum „glaube“ ich, dass wir ZURÜCK gehen sollten? Weil dort alles angefangen hat! Weil der Punkt an dem unsere Reise in diese Welt startete, noch ein gesunder war! Es gab keine „übervorsichtigen“ Eltern und es gab keine „Spezialbehandlungen“ für uns! Wir wurden in unsere Schranken gewiesen wenn es angemessen war und wir wurden frei gelassen wenn es angemessen war! Wir waren als Kinder nicht „der Nabel der Welt“, so wie es heute oft geschieht! Wenn wir im falschen Moment los redeten, dann wurden wir mit einem kurzen: „Halt den Mund, ich spreche gerade mit jemand anders“ in unsere Schranken gewiesen! Genauso aber wurden wir liebevoll in den Arm genommen, wenn wir uns das Knie aufgeschürft haben! Wir wurden erzogen und wir hatten Freiheit! Das heißt: Wir wurden IN FREIHEIT erzogen! Und damit haben wir wesentlich „mehr“ mitbekommen als die armen Kinder von heute!

Und genau an diesen Punkt möchte ich Sie zurück holen. An den Punkt der Lebensfreude, der Geborgenheit, der Freiheit und des Mutes! Denn wie sagte schon Jesus? Werdet wie die Kinder! Und ich glaube nicht, dass er damit „jene“ Kinder meinte, die mit zwölf schon ein Drogenproblem haben und von ihren Eltern entweder „überbehütet“ oder „vernachlässigt“ werden! Nein! Er meinte jene Kinder, die genau das richtige Maß an Freiheit und Geborgenheit bekommen! Die nicht gebunden sind an Gegenstände oder elektronische Geräte und die DESHALB heute auch Erwachsene sind, welche noch verstehen können, worum es im Leben eigentlich geht! Deshalb kehren Sie zurück! Zurück zu dem Richtigen was einmal war, zu dem Urvertrauen, mit dem sie aufwuchsen und zu der Lebensfreude, die sie leben durften! Denn wenn Sie sich „diese Stärken“ wieder zurück holen, dann wird der Rest ein Kinderspiel sein! Und Sie werden dies wiederum an die „nächste Generation“ weiter geben können!

Ein Deutsches Mädchen

10 Kommentare zu „Zurück gehen…“

  1. Deinen Text kann ich nachempfinden, denn auch ich durfte eine lebendige, schöne, glückliche Kindheit in den 50-er bis Anfang 60-er Jahren erleben, so auch die Jugend danach. Das war noch deutsche Heimat, da sind meine irdischen Wurzeln eingegraben, darüber spannte sich unvergleichlich der Heimathimmel, damals waren die Eindrücke und Empfindungen so frisch und tief

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  2. „Werdet wie die Kinder“

    Im Sommer 1970, kurz vor meinem 20. Geburtstag, stellte ich mir die Frage:
    „Wer bin ich?“

    Ich nahm ein Din A4 Blatt, malte einen Kreis in die Mitte und schrieb das Wort „Ich“ in den Kreis. Dann schaute ich auf „mich“ und stellte mir die Frage, wie es mit mir begann. Klar, es begann mit der Zeugung, aber was passierte, als ich in diese Welt eintrat?

    Die natürlichen Bedürfnisse erlernte ich von selbst, aber mit dem zunehmenden Erlernen der Sprache nahm ich das „Wissen“ anderer Leute auf.
    Eltern, Nachbarskinder, deren Eltern, Schulkameraden, Freunde, Medien, Arbeitskollegen usw.

    Plötzlich fiel mir der Sammelbegriff dafür ein und ich schrieb über meinem „Ich“ INFORMATIONEN.

    Ein Schreck durchfuhr mich. Ich sah mich als Wesen, dessen Gehirn gefüllt war mit unzähligen Informationen von unzähligen Menschen.

    Wie sollte ich mich da finden???

    Mir wurde klar, dass mein Ich bereits dermaßen geprägt war, dass es mir unmöglich erschien mich selbst, das Bewusstsein, mit dem ich inkarniert bin, zu finden.

    Ich beschloss, alles, was ich bis dahin gelernt hatte, in Frage zu stellen und mich intensiv nur den Menschen und den Ereignissen zu widmen, die mir im Fluss des Lebens heran gespült wurden.

    Irgenwann, viele Jahre später, wurde mir bewusst, dass ich ein Exot bin.
    Ich folgte nicht mehr der großen Herde Schafe, lief nicht mehr Ärschen hinterher.

    Zeitsprung.

    Im Sommer 2013 wurde mir bewusst, dass ich noch immer nicht wusste, wohin ich wirklich will. Trotz des gewissen Maßes an Weisheit, das ich mir zubilligte.
    Also bat ich in einem Ritual meine Seele um Führung, da ich überzeugt war, dass nur meine Seele weiß welche Ereignisse, Erfahrungen und Menschen sie wünschte um weiter zu wachsen und zu gedeihen.

    In den nächsten Wochen verebbte der Strom meiner Gedanken mehr und mehr.
    Mein Geist wurde zu einem stillen, ruhigen, klaren kanadischen Bergsee.
    Gedanken, die auftauchten, wurden mir von meiner Seele gesendet. Worte formten sich wie von selbst. Ich gab Antworten auf Fragen, die ich eigentlich gar nicht wissen konnte. Handlungen begann ich auszuführen ohne ihren Sinn zu verstehen. Der Sinn ergab sich oft erst Tage oder Wochen später. Und …. ich konnte zu jedem Zeitpunkt zu mir selbst „gehen“. Zu einem wundervollen Ort der Stille, der Freude, des Friedens, der Harmonie, des Glücks und der Liebe.

    An diesem Ort war und bin ich wieder ein Kind.

    An diesem Ort existieren keine Ängste, keine Sorgen, kein Verzagen.
    An diesem Ort umhüllt mich ein Mantel des Urvertrauens und des absoluten Unbeschwertseins.

    „Werdet wie die Kinder“

    Wie wirkt sich das aus in meinem „normalen“ Leben?

    Das erfahrene Wissen, ein Teil der Urschöpung zu sein, lässt nicht mehr zu mich einer angeblichen Autorität zu beugen. Es gibt keine Angst mehr vor irgendetwas auf dieser Welt. Es existieren keine Sorgen mehr vor den Eventualitäten. Ich muss unwillkürlich lachen, wenn z. B. eine Person „Polizist“ sich vor mir aufbaut und sein erlerntes Gockelgehabe raushängen lässt. Die Welt, die mich umgibt, ist so unwirklich, so unecht, so aufgesetzt, dass ich staunend und verständnislos wäre, wäre mir nicht die Aufgabe bewusst, wegen der ich wieder zurück in´s Fleisch gekommen bin:

    Teilzuhaben an der Beendigung der jahrtausendlangen Unterdrückung der Menschheit und dem Aufbau der Vision einer Welt, in der alle Menschen wieder wie Kinder leben können.

    Ein Deutscher Junge

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  3. Hoch in den Bergen, inmitten der ziehenden Wolken stehen ❤
    Wasserspiele und Matsch an Händen und Füßen spüren ❤
    Bunter Blätterregen im duftenden Herbstwald ❤
    Felsen erklimmen, Bäume emporklettern, Höhlen erkunden, Bäche überspringen – solche Abenteuer und Mutproben bestanden zu haben, dafür gabs kein schnödes Abzeichen, sondern etwas viel, viel Besseres, nämlich das unendlich schöne, starke Gefühl von freiheitlichem Stolz! ❤

    Etwas haben all meine Ankerpunkte gemeinsam : sie fanden alle in der Natur statt,
    in dem wundervollen Gefühl, in ihr eingebettet zu sein, Teil zu sein, von dieser weiten, wunderschönen, mächtigen Natur!
    Ja, das ist unersetzbar! Kein konstruierter Spielplatz, kein Computerspiel, kein Film, wird einem Kind jemals diese Gefühle vermitteln können.
    Mir tut es furchtbar weh, wenn ich Kinder sehe, die diese Gefühle nicht kennen.

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  4. Ja, es gibt ihn, den „sicheren Hafen“. Jedoch findet sich dieser nicht durch ein Zurückgehen in der Zeit. Es wird nichts Altes mehr geben, was das „Neue Morgen“ selbst verkörpert. Das Alte dient lediglich zu seiner Infragestellung und als Erinnerung, wie es nicht funktioniert hat.

    „Das Leben kann nur in der Rückschau verstanden werden, muss aber in der Vorschau gelebt werden.“ Experimenter, 2015

    Verstand hat bis kaum jemand etwas vom Alten, und so versucht man sich in der Wiederholung und in fortwährendem Wiederkäuen des ewig Gestrigen. Ein Gestern mit den prinzipiell den gleichen Ergebnissen, wie wir sie aktuell beobachten.

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    1. Die Übergescheiten wollen ständig das Rad neu erfinden und merken nicht wie sie sich durch ihre Wurzelvergessenheit, immer mehr von der Wahrheit und dem Leben entfernen!
      Das ist nämlich genau das, was unsere Feinde wollen! Wir sollen immer schön mit uns selbst beschäftigt sein, damit wir nicht merken was im Außen geschieht. Da nehme man sich ein Beispiel an dem Volk, dem Sie dem Namen nach angehören. Da wird nur in der Geschichte gesucht um die heutige Zeit zu verstehen, ja um über die Erde zu herrschen. Es gibt nur ein Volk, dass ständig das „Ewig gestrige wiederkäut“dieses Volk ist es, welches den Begriff ewig gestriger, als etwas Negatives geprägt hat! Lernen sie Geschichte, dann wissen Sie, dass das Gestern des deutschen Volkes ein Leuchten im Universum war! Das wofür unser Volk sühnt ist Schuld eben jenes Volkes, welches möchte, dass wir unsere Wurzeln vergessen!
      Doch wir empfinden es als Ehre um unsere Wurzeln zu wissen und können dadurch stolz durch die Zeit gehen, denn wir wissen in der Tiefe unseres Herzens, dass wir dem geistig größten und besten Volk angehören, und niemals wird es irgendwer schaffen unser Volk zu vernichten!

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  5. Daran erinnere ich mich auch. Die gesunde Einstellung zum Leben ist irgendwie nicht mehr da, oder, anders gesagt, es ist durch das Medien Matrix zur Seite geschoben worden.
    Gute Worte vom Jesus.
    Der echte Jesus, nicht der Jesus dessen Erzfeind Paulus, Mitglied des Sanhedrin, der seine Lehre völlig verdreht hat, hat ja den Baldur Geist verkörpert; den Baldur Impuls gelebt. Diese kosmoterische Einsicht ist hier genauer beschrieben;
    https://albertschweitzerkreis.lima-city.de/Publikationen/Totalreformation-zum-SONNENCHRISTENTUM.pdf.html
    Europa hat keine juedisch-christliche Kultur. Europa hat eine Heidnisch-Kristliche Kultur. Da müssen wir zugleich zurück. und vorwaerts.

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