Die liebe Liebe – Von der niedersten Vergewaltigung des höchsten Wortes!

Liebe Ungeliebte, liebe Liebende,

haben Sie sich schon einmal Gedanken über das Wort „Liebe“ gemacht?

Wir neigen inzwischen dazu, dieses Wort hauptsächlich auf „die partnerschaftliche Ebene“ zu begrenzen! Wenn von „Liebe“ die Rede ist, dann geht es hauptsächlich um Männer und Frauen und natürlich (was auf gar keinen Fall fehlen darf und EXISTENZIELL zu sein scheint) um „Sex“! Liebe und Sex sind quasi „untrennbar“ miteinander verbunden – So suggerieren es uns jedenfalls die zahllosen Hollywoodfilme! Keine Frage: Wenn Sie jemanden „lieben“, dann müssen Sie mit ihm ins Bett wollen! Und nur wenn Sie das wollen, können Sie die betreffende Person auch wirklich lieben! Ich stelle nicht in Abrede, dass dies in „partnerschaftlichen“ Beziehungen zutrifft: Aber:

Könnte es nicht vielleicht sein, dass dieses Prinzip, von Natur aus, eher „umgekehrt“ funktioniert?

Also erst, wenn Sie jemanden wirklich „lieben“ verspüren Sie auch das (natürliche) Bedürfnis mit jemandem „das Lager zu teilen“!? Ich kann es nicht belegen, aber würde fast vermuten, dass es in grauer Vorzeit , als die Menschen sich noch nicht über Tinder und Singlebörsen, sondern „persönlich“ kennen lernten, so üblich war! Vielleicht eine Zeit, in der noch nicht „allein“ das Aussehen, die berufliche Stellung oder der Reichtum einer Person zum ultimativem Kriterium gemacht worden sind, ob wir jemanden überhaupt „kennen lernen“ wollen oder nicht! Verstehen Sie mich nicht falsch: „Anziehung ist für Liebesbeziehungen unerlässlich!“ Doch die „meisten“ von uns wissen überhaupt nicht mehr, wie sich eine „wirkliche und natürliche Anziehung“ überhaupt anfühlt! In einer Gesellschaft, die über Menschen per Mausklick oder Knopfdruck entscheidet, ist dies vermutlich auch gar nicht so ungewöhnlich – Dafür aber umso trauriger! Nun möchte ich „den Begriff Liebe“ jedoch noch ein bisschen weiter ausdehnen, denn:

Liebe ist nicht auf „die Partnerschaft“ begrenzt!

Wir sind jedoch so „fixiert“ darauf (worden), dass dies so ist, dass wir alle anderen Möglichkeiten und vor allem „die unendliche Weite“ von wahrhaftiger Liebe übersehen! Maximal räumen wir ein, dass wir natürlich auch unsere Kinder und unsere Eltern lieben können. Die noch nicht „ganz so vergifteten“ schaffen es gerade noch von einer „Liebe zu Freunden“ zu sprechen! Aber das wars dann auch schon! Denn in Wahrheit besitzen Sie, und zwar „jeder einzelne von Ihnen“ die Fähigkeit „alles“ zu lieben, was Sie umgibt. Die Natur, die Tiere, die Blumen, die Sterne und selbst Menschen, denen Sie nur kurz begegnet sind!

Doch um uns dieser „heilenden und heiligen Fähigkeit“ bewusst zu werden, müssen wir erst einmal heraus finden, was „Liebe“ in Wirklichkeit eigentlich ist!

Wenn Sie einmal etwas gründlicher darüber nachdenken, dann werden Sie schnell feststellen, dass wahre Liebe sich nicht auf die uns „angelernten“ Kriterien reduziert! Sie ist viel mehr als das und sie könnte, so fern wir dies in unserem Herzen zulassen, noch „so viel mehr“ sein! Wahre Liebe ist kein gieriger Blick in die Richtung einer attraktiven Person, es ist eine tief empfundene Verbundenheit, ein Gefühl des „Glücks“ und des „sich zu Hause“ Fühlens! Dieses Gefühl ist in Wahrheit ein Mantel aus Licht, welcher Sie mit allem und jedem verbindet, das Sie umgibt! Ein Lichtstrahl, der aus Ihrem Herzen fließt und sich in der Sache oder dem Menschen widerspiegelt, dem Sie ihn schicken!

Liebe ist ein Gefühl oder „intuitives Wissen“ darüber, dass man „endlich nach Hause“ gekommen ist!

Jeder Mann weiß es: Was muss er tun, wenn er eine Frau gefunden hat, die er liebt? ER KÄMPFT FÜR SIE! Er beschützt Sie und er „bekennt“ sich zu ihr! So war es zumindest „Jahrhunderte lang“ und hat auch meist funktioniert – Jedenfalls „besser“ als der verdrehte Schrott, der uns heute zwar einerseits von irgendwelchen Psychologen, die die Naturgesetze aushebeln wollen, suggeriert wird, andererseits jedoch von „Hollywood“ mittels großer Love-Stories wieder ad absurdum geführt wird. Alleine daran können Sie erkennen, dass die Menschen an allen Ecken und Enden „zerrissen“ und „irre gemacht“ werden (sollen)! Wenn man aber nun das „ursprüngliche Prinzip“ versteht und sich bewusst macht, dass man ALLES lieben kann, was einen umgibt und NICHT NUR den eigenen Partner, dann wird die Sache durchaus interessant, denn:

Wenn man nun eine natürliche Liebe zum „eigenen Volk“ empfindet, ist es dann nicht genauso natürlich und richtig, für dieses Volk zu kämpfen, es zu beschützen und sich zu ihm zu bekennen, wie wir das bei „einem Partner“ machen würden?

Was ich liebe, das möchte ich „erhalten“, um mich herum haben und in Verbindung mit ihm stehen. Ganz gleich ob es sich hierbei um mich selbst, ein Tier, eine Sache, eine Person oder eine ganze Nation handelt! Kein Mensch würde dies in Bezug auf eine „Liebesbeziehung sexueller Natur“ hinterfragen, aber in allen anderen Punkten ist dies auf einmal „falsch“!? Wie kann das sein? Und an dieser Stelle bringe ich nun einen Spruch, den Sie „in keinem Lebensberaterbuch“ jemals lesen werden:

Von Natur aus, also aus natürlichen und damit durchaus wichtigen Gründen, empfinden Sie „vor allem“ Liebe für das, was auch ZU IHNEN GEHÖRT!

Es ist und war niemals Ihre Pflicht die ganze Welt und alles und jeden darauf, „zu lieben“! Ihre Pflicht ist es „maximal“ allem was ist, mit Achtung zu begegnen und es nicht mutwillig zu zerstören. Aber LIEBEN können und sollen Sie nur das, was auch mit Ihnen zu tun hat, was Ihnen gut tut und Ihrem innersten Wesen entspricht! Und verwechseln Sie an dieser Stelle nicht „Liebe“ mit „Begierde“! Sie können „etwas oder jemanden begehren“, ja! Sie können Geld, eine Person oder eine bestimmte berufliche Stellung begehren. Aber dafür, dass Sie dieses „Etwas oder Jemanden“ dann auch tatsächlich „lieben“ können, ist dies keine Garantie!

Der Grund, warum diese Welt heutzutage so „lieblos“ ist, liegt m.E darin, dass uns von vorneherein schon so ein unfassbarer Mist über das Wort „Liebe“ erzählt wird!

Und wie Ihnen allen bekannt sein dürfte, ist Liebe gleichzeitig eines „der besten Heilmittel“, die es gibt. Dies liegt daran, dass Liebe, so wie jedes andere Gefühl „eine Kraft“ ist! Und darüber hinaus ist sie auch noch „die Stärkste“ und „Erhabendste“, die es gibt! Um diese Kraft aber tatsächlich wahrhaft nutzen und auch „leben“ zu können,müssen wir uns frei machen, von den irre führenden Theorien, die (vermutlich absichtlich) um uns herum gesponnen wurden! Und vor allem müssen wir uns „frei“ machen von dem Gedanken, dass wir „die Pflicht“ haben alles und jeden „zu lieben“!

Die Liebe offenbart ihre heilenden Kräfte nur wenn sie „echt“ ist!

Das heißt, wenn sie wirklich in tiefster Seele und tiefstem Herzen empfunden wird! Und so wie ein „wahrhaft liebender Mann“ um seine Frau kämpfen und sie beschützen würde, ist es völlig normal, um sein Tier, sein Haus, seine Kinder oder SEIN VOLK zu kämpfen und es zu beschützen! Die Abwehr feindlicher Kräfte hat also nichts mit „Lieblosigkeit“ zu tun! Ganz im Gegenteil! Wer wahrhaft liebt, der zieht für das, was er liebt auch in den Kampf! Da gibt es überhaupt keine Diskussion und es „kann“ auch keine geben!

Es ist nicht nur „normal“ für das zu kämpfen und das zu verteidigen, was Sie lieben, sondern es ist auch IHRE HEILIGE PFLICHT!

Voraussetzung hierfür ist, dass Ihre Liebe „ehrlich“ gemeint ist! Und wenn sie das ist, dann wird sie Ihnen auch jene „mystische Kraft“ verleihen, um jeden Krieg zu gewinnen! Es hat nichts mit „Zerstörung“ zu tun oder mit „Hass“, wenn ich als „angegriffener Mensch“ verteidige, was ich liebe! Es hat dafür aber sehr viel mit „Krankheit und Verwirrung“ zu tun, WENN ICH ES NICHT TUE! Machen Sie sich klar, was Sie „wirklich“ lieben, indem Sie das Wort „Liebe“ neu beleuchten und vor allem „richtig“ verstehen!

Liebe ist eine Kraft, die aus uns selbst heraus fließt, weil wir die „ganz natürliche Verbundenheit“ zu etwas oder jemandem spüren, das oder der deshalb auch „ganz natürlich“ zu uns gehört!

Ein Deutsches Mädchen

4 Kommentare zu „Die liebe Liebe – Von der niedersten Vergewaltigung des höchsten Wortes!“

  1. Ich denke, es gibt verschiedene Formen der Liebe, die Liebe zwischen Mann und Frau ist nur eine, wenn auch eine sehr intensive.
    Jesus sagte: Liebet eure Feinde. Jesus hat zwar wohl mitunter provoziert, aber in dieser Aufforderung glaube ich auch eine geheimnisvolle Kraft zu erkennen. Von meinen Feinden habe ich rückblickend so viel gelernt, dass ich ihnen dafür dankbar bin. Meine Gegner behandle ich klar als Gegner, aber mit Respekt.

    Die Überschrift Ihres Artikels hat mich deshalb angesprochen, weil ich den Gebrauch des Wortes Liebe schon länger als inflationär empfinde. Es fällt mir manchmal auf, wenn mir jemand seinen Ärger über mich schreibt und dann mit Liebe Grüße endet. Will er damit einen Ausgleich zu seinem Text schaffen? Will er sagen, dass er trotzdem in der Liebe ist? Das kaufe ich den Leuten dann nur selten ab, außer es kommt von einem Freund. Sonst lieber klar für oder gegen etwas sein, alles andere ist für mich nicht echt.
    Inzwischen sehe ich es als Mode, alle möglichen Texte mit LG zu beenden, also liebe Grüße abzukürzen. Und in den seltensten Fällen sind die lieben Grüße glaubwürdig. Zumal diese Schlussgrußformel gern in Foren verwendet wird, in denen sich die wenigsten persönlich kennen. Dies ist aus meiner Sicht ein Missbrauch des Wortes Liebe. Das Wort wird damit entwertet, die Leute, die es immer wieder in lieblosen Zusammenhängen lesen, verlieren dabei die mystische Verbindung zu dieser göttlichen und starken Kraft.

    Ich verwende das Wort Liebe sowohl in der Anrede als auch bei den Grüßen am Ende sehr sparsam, und nur wenn ich es tatsächlich so meine.
    Und dann denke ich an die Begegnung von Jesus mit dem reichen Jüngling. Der fragte ihn, was er tun muss, um in den Himmel zu kommen. Jesus sagt ihm, er soll die Gebote halten, Vater und Mutter ehren usw. Der Jüngling sagt darauf: „Das habe ich alles getan. Was fehlt noch?“ Es ist nicht überliefert, aber vermutlich haben sich einige über diese Arroganz geärgert. Aber dann heißt es: Jesus gewann ihn lieb. Er gewann ihn vielleicht wegen seines aufrichtigen Fragens lieb, auch wenn dem Jüngling die darauf folgende Aufforderung, alles zu verkaufen, den Armen zu geben und ihm (Jesus) nachzufolgen, gar nicht gefallen hat.
    Diese Art, jemand lieb zu gewinnen, der noch weit weg ist, einem zu folgen, das finde ich auch beeindruckend. Das zeigt mir auch, dass Liebe oft mit Geduld einher geht. Das begegnet mir manchmal bei lebenserfahrenen Menschen.

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  2. AUF DEN PUNKT GEBRACHT – mal wieder!

    Leben heißt Lieben – es ist tatsächlich das selbe Wort!
    Wahre Liebe kann nur aus dem tiefsten Inneren, aus der Seele kommen!
    Deshalb werden auch beide durch die Farbe ROT symbolisiert.
    Armselig im wahrsten Sinne des Wortes sind die, die ein Wesen nur auf seine Materie beschränkten wollen!
    „Ja, wer auch nur eine Seele
    Sein nennt auf dem Erdenrund,
    Und wer’s nie gekonnt, der stehle
    Weinend sich aus diesem Bund.“
    schrieb Poeta Laureatus Friedrich von Schiller in seiner „Ode an die Freude“.
    Ob es wissenschaftlich meßbar ist, daß das Herz auf einmal auf andere Weise schlägt, wenn man sich verliebt, und wieder in einen Durchschnittsmodus zurückfällt, wenn die Liebe erlischt, weiß ich nicht, aber dennoch ist es so.
    Man könnte endlos darüber weiter philosophieren!

    Heil und Segen!

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