Philosophie – Die Magie des Lebens!

Liebe Entmachtete und Entrechtete,

Warum geben wir Dinge auf? – Weil sie nicht funktionieren!

Warum funktionieren Dinge nicht? – Weil wir nicht an sie glauben!

Wozu führt unser „Nicht-Glauben“? – Er führt zum „Schleifenlassen“!

Und wozu führt „Schleifenlassen“? – Zum Stillstand und damit zur Niederlage!

In einer schnelllebigen Zeit wie dieser, sind wir es gewöhnt, die Dinge „oberflächlich“ zu betrachten, oder bzw. ihnen keinen besonderen Wert bzw, keinen Zeitaufwand mehr zuzumessen! Alles, was wir wollen, können wir quasi auf „Knopfdruck“ bekommen. Sei es nun ein Medikament, ein Kleidungsstück oder den richtigen Partner!

Alles wird in Einheiten, Maßstäbe, Gewichtsklassen und überhaupt in „Klassifizierungen“ eingeteilt. Nichts mehr muss man sich „direkt“ ansehen, alles liegt doch im Netz und schon vollkommen ausgewertet vor uns! Wir brauchen nur zuzugreifen… oder es abzulehnen! Sprüche wie: „Der erste Eindruck zählt“ oder „Man braucht genau sieben Sekunden, um darüber entscheiden zu können, ob man eine Sache/einen Menschen mag oder nicht“, sind keine guten Ratschläge mehr, sondern viel mehr „religiöse Maßstäbe“ geworden!

Heutzutage wird uns wirklich „alles“ abgenommen, selbst das Denken, das Betrachten und damit „der freie Wille“! Bevor ein Produkt überhaupt auf den Markt kommt, wissen wir schon ob es „gut“ oder „schlecht“ ist! Und bevor wir uns einen Menschen überhaupt persönlich angeschaut haben, wissen wir schon ob er „richtig“ oder „falsch“ ist! Für wahr: Noch nie war die Welt so einfach wie jetzt! … und noch nie war sie so „verloren und verlassen“!

Und weil ja alles so „verdammt klar“ ist und es von vornherein schon immer war, ist jegliche „Andersartigkeit“ und jegliches „Hinterfragen“ reiner Nonsens und im besten Fall „Zeitverschwendung“! Auf der anderen Seite natürlich „rühmt“ man sich mit Andersartigkeit, mit Toleranz und Akzeptanz und all diesen schönen Begrifflichkeiten!

Dabei vergisst man (vermutlich NICHT ausversehen) zu erwähnen, dass man sich ebenfalls nur „einseitig“ bewegt! Es hat die Welt noch nie besser gemacht und es wird sie auch nie besser machen, wenn man die Dinge aus einer vorgefertigten Absolutheitsbrille heraus betrachtet oder wenn man sie in „schwarz oder weiß“ einteilt!

Natürlich gibt es die oberflächlich betrachtet „guten“ und die oberflächlich betrachtet „schlechten“ Dinge! Dies aber ist nicht wirklich von Interesse! Von Interesse ist viel mehr, ob man uns die FREIHEIT lässt selbst zu entscheiden, ob wir die Dinge für gut oder schlecht, für richtig oder falsch und für wahr oder erlogen halten! Überall dort wo wir „gezwungen“ werden an etwas zu glauben, oder etwas mit einer bestimmten Einstellung zu betrachten, kann etwas nicht stimmen! Und wenn wir ganz direkt sein wollen, dann geht es auch nicht um „gut oder schlecht“, sondern um „funktionell oder nicht-funktionell“! Oder mit anderen Worten: Es geht um Sklaverei oder Freiheit!

Erst dort, wo wir selbst entscheiden dürfen, wie wir die Dinge sehen möchten, können wir von wirklicher Freiheit und von wirklicher Selbsterfahrung sprechen! Und erst dort, wo wir nicht aufgrund von vorgefertigten Stigmata, mit inbegriffener Angstschürerei und Schuldzuweisung über die Dinge „urteilen“ müssen, können wir von Gerechtigkeit oder Wahrhaftigkeit sprechen!

Und je mehr Input wir bekommen, je mehr Möglichkeiten uns zur Verfügung gestellt werden, desto verwirrter werden wir. Wenn wir damit beginnen alles, was sich über Jahrhunderte bewährt hat, in Frage zu stellen und immer automatisch von der Richtigkeit des Gegenteils auszugehen, dann können wir nicht und niemals wahrhaft frei sein! Denn dann „haben“ wir in Wirklichkeit gar keine Wahl! Und die haben wir auch heute tatsächlich nicht mehr!

Wenn wir uns gegen die Natur und ihren Erfahrungsschatz, gegen ihre Lehren und Richtlinien und gegen ihre Weisheit und Logik stellen müssen, um gute Menschen zu sein, dann sollten wir uns fragen ob es „aus heutiger Sicht“ überhaupt erstrebenswert ist, ein „guter Mensch“ zu sein! Wenn wir mit Hass und Gewalt unsere Überzeugungen in die Welt hämmern müssen, obgleich sie doch angeblich aus einer Haltung der „Liebe und der Toleranz“ entspringen, dann kann an dieser Rechnung doch irgendetwas nicht stimmen. Wenn wir immer nur dagegen, aber niemals dafür sind und wenn wir das, wofür wir angeblich von ganzem Herzen brennen, keiner tieferen Prüfungen unterziehen können, weil wir (vermutlich) unbewusst wissen, dass es diese nicht bestehen würde, wie viel „wahren Wert“ besitzt es dann überhaupt noch?

Doch gleichzeitig kann es doch auch nicht richtig sein, jede Gegenwehr, jede Notwehr und jeden Widerstand automatisch als „schlecht“ zu beurteilen. Ich persönlich halte von den Lehren Jesus (ob es ihn nun tatsächlich gab oder nicht) sehr viel, denn es steckt viel Weisheit darin! Aber von Sätzen wie „Man muss auch die andere Wange hinhalten“ halte ich persönlich nichts, außer vielleicht in einem höheren, metaphorischen Sinn! Aber eines ist gewiss: Wenn man mir an Leib und Leben will, dann werde ich, schon rein naturgemäß nicht „die andere Wange hinhalten“! Und dann wird nachher keiner zu mir sagen (oder sich dies auch nur zu sagen trauen), dass ich ein schlechter Mensch bin, weil ich mich verteidigt habe!

Aber weil wir es ja alle so gewöhnt sind, dass man uns schon von vornherein sagt, was richtig und was falsch, was erfolgversprechend und was zum Scheitern verurteilt ist, fragen wir inzwischen überhaupt nicht mehr nach! Sie würden es vermutlich niemals über sich bringen, etwas hinunter zu schlucken, was ein Mensch zuvor eingespeichelt und klein gekaut hat. Aber viele bringen es durchaus über sich, etwas „geistig“ hinunter zu schlucken, was bereits gekaut und wieder und wieder ausgespuckt wurde!

Eine schöne „Legende“ besagt, dass man sich im Jenseits in „seiner wahren Kleidung“ wiederfinden wird. Nur die Qualität dieser Kleidung, wird durch die Qualität unserer Gedanken, Gefühle und im Leben getätigten Handlungen bestimmt! Oder um es mit einem schönen Spruch auszudrücken: „Manche Menschen würden erschrecken, würden sie im Spiegel nicht ihr Ebenbild sondern ihren Charakter erkennen!“ Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es im Jenseits so ist – das dort der auf Erden bestgekleidete Mensch in Lumpen herum rennen wird, sofern er seinen Fokus lediglich auf „den Schein“ gerichtet hat… und sich vielleicht auch nur NACH dem Schein der Dinge gerichtet hat, ohne sie einmal kritisch unter die Lupe zu nehmen!

Und durch die Religionen wurden wir dazu erzogen, an so etwas wie eine „Absolutheit“ zu glauben, an eine „Vorsehung“ und damit ein „unabwendbares Schicksal“! Und zeitgleich wurde uns der Glaube daran aberzogen, dass wir Dinge ernsthaft „beeinflussen“ und auch grundlegend VERÄNDERN können, wenn wir das wirklich möchten! Die Kraft unserer Gedanken und Gefühle und damit die Kraft unseres Geistes wurde zu einer wirkungslosen „Idiotie“ erklärt, während wir nach und nach darauf „eingestimmt“ wurden, uns lieber auf die Worte und Gedanken „anderer“ zu verlassen!

Und jedesmal wenn etwas nicht so läuft, wie wir wollen und wir einer so bezeichneten „Ent-täuschung“ (= endlich die Wahrheit sehen) unterliegen, können wir nicht mehr an unsere Ziele glauben! Aber warum? Und wie lässt sich eine Ent-täuschung mit einem dennoch eintretenden Sieg vereinbaren? Nun, indem uns immer und immer wieder erzählt wird, dass eine Enttäuschung etwas negatives ist, etwas, was uns unmissverständlich sagt, dass wir falsch liegen und dass wir unser Ziel niemals erreichen werden! Die Ent-täuschung wurde also, wie alles andere auch, in ein Stigma gepresst und auf eine bestimmte (in dem Fall „negative“) Art und Weise bewertet!

(Fast) niemand kann in einer Ent-täuschung heute noch genau das sehen, was sie tatsächlich ist. Nämlich das Erkennen der Wahrheit und das Abnehmen einer unseren Blick verschleiernden Brille! Alle sehen in ihr nur ein Übel, eine traumatische Erfahrung und damit einen unwiderlegbaren Beweis dafür, dass sie irgendetwas falsch gemacht haben!

Wie wäre es, wenn wir in Zukunft einmal die Ent-täuschungen als das sehen würden, was sie sind? Als gut gemeinte Wegweiser, die uns zeigen, dass wir uns tatsächlich in Richtung Wahrheit bewegen! Und als Ansporn nun erstrecht weiter zu kämpfen, weitere und neuere Wege zu finden, um unser Ziel zu erreichen und uns endgültig davon zu befreien, was „andere“ (uns vielleicht nicht unbedingt wohlgesonnene) Menschen vorschreiben!

Auch eine Ent-täuschung kann ein Etappensieg sein und sie muss nicht zwangsläufig heißen, dass unser ganzer Weg oder gar unser Ziel falsch ist! Im Gegenteil, sie kann so etwas wie eine vorausschauende und wohlwollende Korrektur sein, die uns erstrecht in unserem Willen bestätigen und uns dazu ermuntern möchte, „andere“ Wege zu gehen, um letztlich doch unser Ziel zu erreichen!

Ich möchte damit jetzt nicht sagen, dass alles, woran wir einst glaubten, wahr sein muss! Ich möchte Sie nur darauf hinweisen, dass es gerade bei den Dingen, die sich in die gefährliche Nähe von „Wahrheit“ bewegen, immer wieder Steine geben wird, die man Ihnen bewusst in den Weg legt. Und über diese dürfen Sie von mir aus stolpern, aber Sie sollten danach nicht liegen bleiben und aufgeben! Nun werden Sie mich vermutlich fragen, woran Sie denn dann erkennen können, wann Sie mit etwas richtig liegen und wann nicht. Bzw. wann es noch Sinn macht für etwas zu kämpfen, oder es lieber aufzugeben!

Nun, dazu kann ich Ihnen nur folgendes sagen: Genau um das zu lernen, sind Sie hier! Und genau dafür sind Sie „Mensch“! Und genau aus diesem Grund hat man Ihnen auch einen „freien Willen gegeben“ und mit diesem, die Möglichkeit sich selbst zu erfahren! Die Frage, ob etwas richtig oder falsch in Ihrem Leben ist, können Sie sich also immer nur selbst beantworten. Und am besten schaffen Sie das, indem Sie sich im Vorfeld nicht von vorgefertigten und „vorgekauten“ Richtlinien beeinflussen lassen! Denn: Je offener Ihr Geist ist, desto vielfältiger sind auch Ihre Möglichkeiten!

Und wenn Sie alle Möglichkeiten „ernsthaft“ und „eigenständig“ geprüft haben, wenn Sie also „allen“ Dingen und Menschen eine wirkliche Chance gegeben haben, dann können Sie, eine für sich richtige Entscheidung treffen! Und erst wenn Sie wirklich begriffen haben, dass jegliche Macht nicht von außen, sondern von innen (oder um etwas klarer zu sein: aus einer wahrhaftigen inneren Überzeugung) herauskommt, haben Sie die Chance auf einen Sieg!

Also erkennen Sie an, dass es Menschen gibt (wenn man sie so nennen will) die es verstanden haben, sich dieses Prinzip zu nutze zu machen und von daher, die Macht derzeit in den Händen zu halten. Aber hören Sie damit auf, diese Menschen (wenn man sie so nennen will) über sich zu stellen, für intelligenter, schlauer oder gar „mächtiger“ zu halten und sich deshalb frustriert zurück in Ihr Kämmerlein zu ziehen! Erkennen Sie diese Macht und Ihre Mechanismen, studieren Sie ihre Wirkungsweise und dann… machen Sie von Ihr Gebrauch!!

Zitat: „Alle Macht kommt von innen und ist deswegen unter unserer Kontrolle!“

Sie kommt also niemals von außen, außer wir lassen das zu! Also lassen Sie es nicht mehr zu und lassen Sie vor allem nicht mehr zu, dass andere über Ihr Leben bestimmen dürfen. Und lassen Sie es nicht mehr zu, dass Fehler oder Rückschläge (die jeder macht und erlebt und die immer passieren) als unhinterfragbare Maßstäbe dafür gelten, dass Sie falsch gelegen haben!

Kommen Sie stattdessen wieder zurück zu sich selbst, trauen Sie sich jeden Tag ein bisschen mehr zu und versuchen Sie einmal etwas länger an ein von Ihnen aus tiefstem Herzen gewünschtes Ziel zu glauben! Stellen Sie Ihre eigenen „Regeln“ darüber auf, was richtig und was falsch ist und was erstrebenswert und was nicht! Verabschieden Sie sich von „wertenden“ Stigmata und Etiketten wie „gut oder schlecht“ und nennen Sie sie stattdessen lieber „wünschenswert und nicht wünschenswert!“ Nennen Sie bitte IMMER den Teufel beim Namen, sofern Sie ihn zu finden geglaubt haben, aber tun Sie das niemals mit Hass! Denn Hass ist ein Zeichen „innerer Gebundenheit“ und „tiefster Resonanz“! Hinterfragen Sie alle „guten“ und alle „schlechten“ Menschen und tun Sie einfach einmal so, als wären SIE Gott! Ich denke, Sie werden erstaunt sein, was sich dadurch erreichen lässt!

Ein Deutsches Mädchen

3 Kommentare zu „Philosophie – Die Magie des Lebens!“

  1. Aus den Thomas Evangelien; „lass dein Ja ein JA sein und dein Nein ein NEIN“ Also JA zum inneren Geist, zum Ideal, zur siegreichen Schicksalsbewältigung, und NEIN zum Völkeraustausch, zur Globalisierung, zur Herrschaft des Mammon.

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