Glaube, Vorsehung und die Kraft der Gedanken

Liebe Leser und Aufgewachte,

tatsächlich leben wir heute in einer Zeit, in der sich die Menschen wieder mit metaphysischen/spirituellen Dingen beschäftigen. Ich denke, dies ist gerade in der heutigen Zeit, kein überraschendes Phänomen. Ein zutreffender Spruch besagt: „Im Schützengraben gibt es keine Atheisten!“ Wenn man genauer darüber nachdenkt, dann dürften die meisten damit konform gehen. Erst wenn es uns wirklich an den Kragen geht, wir uns ernsthaft bedroht fühlen oder Angst um unser Leben oder unsere Existenz bekommen, beginnen wir damit unseren Geist für das „Übernatürliche“ zu öffnen.

Warum? Die Antwort darauf ist im Grunde eine menschliche, wie logische: Es liegt nicht in der Natur des Menschen (ernsthaft geistig Kranke ausgenommen) an sein Ableben oder sein Ende glauben „zu können“! Das heißt, in einer Gefahrensituation, ganz gleich wie groß die Gefahr auch erscheint, wird der Mensch in einem Winkel seines Herzens „immer“ daran glauben, dass er es schaffen wird. Dies ist ein ganz normaler und auch sehr wichtiger Überlebensinstinkt und ich wage zu behaupten, dass selbst jemand, der sich jahrelang Gedanken über Selbstmord gemacht hat, wenn er bei Sturm aufs offene Meer hinaus geworfen wird, anfangen wird um sein Leben zu schwimmen! Selbst dann, wenn es ein Leben ist, welches er doch „eigentlich“ gar nicht mehr haben möchte.

Ein interessantes Phänomen, welches des öfteren schon wissenschaftlich untersucht wurde, ist die Tatsache, dass kurz vor dem physischen Tode, der Mensch, je nach Sterbesituation, beginnt sich „gegenteilig“ zu fühlen. Das heißt, Verhungernde verspüren im letzten Moment ein unglaubliches Sättigungsgefühl, Erfrierenden wird ganz wohlig warm und alte Menschen blühen kurz vor ihrem Ableben oft noch einmal regelrecht auf!

Der Körper allein schon, ist also ein Wunderwerk der Natur, der es den Menschen, ganz zum Schluss, leicht macht endlich loszulassen! Wenn man auf die obig genannten Beispiele zurück greift, dann kann man sich jedoch Gedanken darüber machen, wie so etwas überhaupt (rein körperlich) möglich ist. Wie ist es möglich, dass dem Erfrierenden warm und der Hungernde satt wird? Wie ist es möglich, dass ein 90 jähriger kurze Zeit wieder aussieht, wie das blühende Leben? Seine Augen klarer und seine Haut straffer wird? Widerspricht dies nicht den „Gesetzen der Natur“?

Wenn man jedoch nach den „Gesetzen des Geistes“ geht, dann ist dies kein außergewöhnliches Phänomen. So besagt eines dieser Gesetze: „Alles ist im Grunde ein und dasselbe, gleich ist ungleich, es unterscheidet sich nur in seinem Grad!“ Das heißt, Hitze ist dasselbe wie Kälte, nur auf einer anderen Frequenz. Leise ist dasselbe wie laut und hell ist dasselbe wie dunkel. Jeder der einen Drehschalter für seine Lampe hat, mit dem er die genaue Helligkeit einstellen kann, weiß das! Es ist lediglich die Veränderung der Dimmung, welche das Licht bestimmt. Aber Licht bleibt immer Licht!

Um nun aber auf die oben erwähnten „Sterbevorgänge“ zurück zu kommen: Der Mensch wird so lange kämpfen, wie er sich in einer Gefahrensituation befindet. Erst wenn die Gefahr vorüber ist, oder es für ihn schlicht keine Notwendigkeit mehr gibt zu kämpfen (weil er beispielsweise nicht mehr friert) wird er es bleiben lassen. Man könnte nun argumentieren, dies ist lediglich ein geschickter Mechanismus, welcher dem Menschen das Sterben erleichtert und ihn dazu ermutigt „loszulassen“! Insofern ist die Natur schon beinahe selbst so etwas wie „ein liebender Gott“!

Überträgt man diese These nun auf die heutige Situation in der Welt (und natürlich in Deutschland), so ist es nicht verwunderlich, dass sich, auch eigentlich rationale Menschen, wieder dem Übernatürlichen zuwenden. Und dieses Phänomen wiederum läutet seinerseits „ein Ende“ ein. Nämlich das Ende einer Ära! Auch dies ist mit den geistigen (hermetischen) Gesetzen in Einklang zu bringen, wie etwa dem Gesetz des Rhythmus – alles fließt ein und aus und alles wiederholt sich! Der Schwung des Pendels nach links bestimmt den Ausschlag des Pendels nach rechts!

Wenn man diese Gesetze nun studiert, überprüft und letztlich versteht, dann wird man unweigerlich zu dem Schluss kommen, dass es niemals zu etwas führen wird, „gegen“ jemanden oder etwas zu kämpfen. Man macht seinen Gegner dadurch (zwangsläufig) nur stärker! Oder etwas vereinfacht ausgedrückt: „Man kann nicht nicht schöpfen!“ Alles, worauf wir uns konzentrieren (ganz gleich ob mit Liebe oder mit Hass) erschaffen wir!

Und das ist auch im Grunde schon das Geheimnis und der „Selbstschutz“ der Schöpfung. Unter Schöpfung kann man im Grunde alles aufbauende, gestaltende, heilende einschließen, genauso wie jeden Gegenstand, Mensch, Tier, Pflanze, etc… Die Schöpfung schützt sich selbst vor dem Untergang, indem sie sich der geistigen Gesetzmäßigkeiten bedient. Manche bezeichnen diese Urkraft als Gott, unendliche Intelligenz, Chi oder den heiligen Geist. Wie man das nennt, ist im Grunde nicht wichtig, denn es ist „immer“ wahr!

Die Kunst darin, etwas konstruktives und erbauliches zu erschaffen, besteht also darin, seinen Fokus auf das zu richten, was man erschaffen möchte! Nicht auf das, was man „nicht“ möchte! Allerdings wird einem jeden von uns gar nichts anderes übrig bleiben, als sich erst einmal „alles“ anzusehen, um letztlich entscheiden zu können, was genau wir denn jetzt eigentlich haben möchten! Das heißt, Unrecht, Leid, Terror, etc… zu „erkennen“ und auch zu „benennen“ ist ein wichtiger Teil der Schöpfung. Denn (Zitat): „Wenn man weiß, was man nicht will, dann kann man sich auf das Gegenteil konzentrieren!“

Sie sehen also, man muss ein bisschen kreativ sein, wenn man sich diese wunderbare Urdynamik der geistigen Gesetze konstruktiv zu nutze machen möchte! Und wenn man sich nicht vorher „alles“ angesehen hat, dann schränkt man sich quasi in seiner eigenen „Auswahl“ massiv ein! Und dies wiederum ist der Weg, auf dem die, sich selbst so bezeichnenden „Eliten“ arbeiten. Sie arbeiten, mittels ihrer „Wertschöpfungen“ und „Etiketten“ darauf hin, dass der Mensch in seiner „Auswahl“ (= freier Wille) eingeschränkt wird!

Links = gut

Rechts = schlecht

Europa = reich

Afrika = arm

Nazi = menschenfeindlich

Antifant = menschenfreundlich

(Die Liste ist beliebig lange zu erweitern…)

Um nun auf meinen Titel zurück zu kommen:

Ist das, was geschieht Vorsehung oder menschengemacht?

Die Antwort ist: Ja und nein!

Viele Menschen tun sich schwer damit, so etwas wie „Schicksal“ und „einen freien Willen“ miteinander in Einklang zu bringen. Denn, wenn alles „vorher bestimmt“ ist, was können wir dann schon noch großartig tun? Dann wird es ohnehin so kommen und ist nicht zu ändern. Basta!

So ist es aber nicht! Die Vorsehung (wenn man es so bezeichnen will) ist selbstverständlich „immer“ pro Schöpfung! Sie strebt immer das höchste, beste, friedlichste, gesündeste und gerechteste an!

Und genau dafür gibt es ja diese Gesetzmäßigkeiten, die man als eine Art „Gebrauchsanweisung“ ansehen kann, wenn man möchte. Doch, was ein Mensch daraus macht, unterliegt seinem ganz persönlichen, freien Willen! Insofern kollidieren die zwei, scheinbar gegensätzlichen Aspekte „Schicksal und freier Wille“ keineswegs miteinander!

An dieser Stelle tritt gerne das Problem auf: Was ist denn der freie Wille?

Viele Menschen wünschen sich ein großes Auto, ein schönes Haus, Gesundheit und den Weltfrieden… und bekommen diese Dinge „trotzdem“ nicht! Und das, obwohl sie es doch so unbedingt und verständlicherweise „wollen“! Nun, die beste Erklärung für dieses Phänomen, die ich je gehört habe, lautet:

Du kriegst nicht das, was du willst, sondern das, was du „bist“!

Aber, was genau „bin“ ich denn? Ganz einfach: Ich bin „immer“ in Resonanz! D. h. Ich bin das, worauf ich mich konzentriere, womit ich mich (dauerhaft) beschäftige, worauf ich mich und was ich dadurch „fokussiere“. Wenn Sie wissen möchten, worauf Ihr Fokus „wirklich“ liegt, dann horchen Sie einmal in sich hinein. Denn es gibt im Menschen eine Art „inneren Kompass“, der ihm ganz klar zeigt, in welche Richtung er wirklich unterwegs ist. Und dieser Kompass sind unsere Gefühle! Denn Gefühle sind nichts anderes als Gedanken, die so lange und so konsequent gedacht wurden, dass sie sich körperlich fühlbar manifestiert haben! Und Gefühle wiederum entscheiden darüber, wie wir handeln oder nicht!

Jeder Mensch und zwar „ausschließlich“ jeder, war schon einmal in einer Situation, wo er dachte: „Man, ich weiß ja, dass es falsch war, was ich getan/gesagt habe, aber ich konnte nicht anders“! Das ist vollkommen richtig und auch nicht verwerflich und es zeigt, ganz eindeutig, dass nicht unser Verstand, sondern unsere Gefühle die Kontrolle über unsere Handlungen haben. Und Handlungen wiederum schaffen Resultate! Handlungen sind quasi „der schwarze Gürtel“ im Karate des Lebens!

Wenn ein Mensch beginnt diese Mechanismen zu begreifen, dann entstehen wieder drei neue Probleme:

Das erste Problem ist Ungeduld:

Die meisten denken sich „na jetzt habe ich es doch begriffen, dann müsste ich es doch eigentlich sofort ändern können!“ So ist es aber nicht. Wenn Sie 40 Jahre lang mit der Überzeugung durchs Leben gegangen sind, dass die Welt „ungerecht“ ist, dass sie von „bösen Menschen“ beherrscht werden und sie nichts dagegen tun können… dann können Sie doch nicht erwarten, dass Sie diese Einstellung mit einer Woche positiver Affirmationen sofort nachhaltig verändern werden. Ihre „neuen Gedanken“ müssen erst einmal so weit ausgereift sein, dass Sie zu einem „neuen Gefühl“ werden!

Und es reicht bei weitem nicht, sich immer wieder mantraartig etwas vorzukäuen, sondern Sie müssen es wirklich „begreifen“, d.h „emotional integrieren“! Und dies geht nur, indem Sie aus der Wertung heraus gehen. Legen Sie Gedanken, wie: „Die Elite ist allmächtig“, „Jede gesteuerte Opposition ist von falschen Menschen unterwandert“ und „Wir brauchen das Geld, die Erlaubnis oder das Okay einer „bösartigen Elite“ um überhaupt an die Macht zu kommen“ beiseite! Die Träume und Vorstellungen sind quasi unbegrenzt, aber erst wenn wir Sie, wie bereits erwähnt, ernsthaft glauben können, können wir sie auch verwirklichen! Es lohnt sich also nicht, sich permanent selbst zum Opfer zu machen! Im Gegenteil: Dadurch verdammen wir uns dazu, auch ewig nur „ein Opfer“ zu bleiben!

Das zweite Problem ist Ungläubigkeit!

Oft beginnen die Menschen sich ernsthaft mit diesen Gesetzmäßigkeiten zu beschäftigen, doch nach und nach, stellen Sie fest, dass es ja wirklich „Arbeit“ ist, sie sich zu nutze zu machen! Sie probieren es also eine Woche oder zwei und merken: Tut sich nix! Und zack bumm… sind sie entmutigt und haben keine Lust mehr! Nun, wie logisch so etwas ist, können Sie daran erkennen, wenn Sie es einmal versuchen werden, jede Woche zu Ihrem Chef zu gehen und ihn sofort um das Wochengehalt zu bitten! Auch wenn Ihnen einmal unter dem Monat das Geld ausgehen sollte, wird Ihr Chef Ihnen nicht sofort Ihren Wochenlohn auszahlen! Genauso funktionieren die Gesetze auch: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen! Und wenn Ihr Chef nun sagt: „Nein, Sie bekommen Ihr Gehalt, wie im Vertrag, am Ende des Monats“, haben Sie dann sofort Zweifel, ob er Ihnen überhaupt etwas überweist? Wohl nicht!

Das dritte Problem ist „Schuld“:

Und nun kommen wir zum „allergrößten“ Problem! Die Menschen bemerken also irgendwann, dass die Dinge, obwohl Sie sich doch so sehr bemühen, nicht sofort so funktionieren, wie sie es möchten. Darauf hin werden sie unweigerlich ärgerlich und vor allem beginnen sie damit, sich „schuldig“ zu fühlen! Warum? Weil „gewisse selbsternannte Mächte“ diesen Begriff zu ihren Gunsten so definiert haben. So etwas wie „Schuld“ gibt es aber nicht. Schuld impliziert immer, dass man „ein schlechter Mensch“, „ein dummer Mensch“ oder ein sonst wie zu bezeichnender Mensch ist. Sie braucht also immer ein Stigma, welches natürlich immer negativ behaftet ist!

Machen Sie einmal einen Versuch und „vergleichen“ Sie die zwei folgenden Aussagen: „Ich bin schuld daran, dass ich arm bin!“ Doofes Gefühl nicht wahr? Und jetzt sagen Sie sich: „Ich bin schuld daran, dass ich reich bin!“ Lustig oder? Aber noch ein weiterer Versuch: „Ich bin selbst schuld daran, dass ich ein schlechter Mensch bin!“ Und… Achtung: „Ich bin selbst schuld daran, dass ich ein guter Mensch bin!“

Merken Sie wie lächerlich die positive Variante von „Schuld“ ist? Die Schuld ist also nicht echt, denn Sie besitzt nur „eine Seite“. Damit ist sie halb und in der Schöpfung gibt es nichts halbes! Wenn Sie das Wort „Schuld“ nun gegen das Wort „Verantwortung“ ersetzen, dann bekommen diese Aussagen einen völlig anderen Geschmack. Und Sie werden bemerken, dass das Wort „Verantwortung“ immer passt, während das Wort „Schuld“ nur auf die „negativen Dinge“ zutrifft!

Nennen Sie es Korinthenkackerei, aber der Teufel steckt im „Detail“!

Abschließend:

Nun kann man die Geschichte noch weiter spinnen und darüber sprechen, ob es Menschen gibt, die uns von Gott geschickt wurden, weil sie eine bestimmte Aufgabe haben. Doch dies würde sowohl den Rahmen, als auch den Beitrag sprengen. Fürs erste wäre es sinnvoll, sich einmal über diverse „natürliche Vorgänge“, die sich sowohl auf den Geist, als auch auf den Körper beziehen, Gedanken zu machen! Wenn Sie einen Beweis für „die Kraft des Glaubens“ (egal woran) benötigen, dann sehen Sie sich doch einmal die Dinge in Ihrem Leben an, die gut laufen und erinnern Sie sich daran, wie Sie zeit Ihres Lebens über diese Dinge dachten, was man Ihnen vorgelebt hat und so weiter…passt das zusammen? Ja oder nein? Und dann tun Sie dasselbe mit den Dingen in Ihrem Leben, die „nicht“ so gut laufen!

Und bedenken Sie stets: Was im Kleinen funktioniert, das funktioniert auch im Großen!

Im Gegensatz zu unserer „Regierung“ ist die Natur nämlich wirklich „gerecht“: Sie unterscheidet nicht zwischen schwarz und weiß, arm und reich oder hässlich und schön. Wenn ein Schwarzer zu viel raucht, dann wird er vielleicht Lungenkrebs kriegen, wie ein weißer! Wenn ein schöner sich von einem Dach stürzt, dann wird er unten aufschlagen wie ein hässlicher! Und wenn ein armer eine Blume pflanzt und pflegt, dann wird sie in derselben Weise erblühen, wie bei einem reichen!

Die Natur hat keinen „Minderheitenschutz“ und sie braucht ihn auch nicht, weil sie „wahrhaft“ gerecht ist!

Ein Deutsches Mädchen

3 Kommentare zu „Glaube, Vorsehung und die Kraft der Gedanken“

  1. Habe die Ehre miteinander
    Das ist wie einen Zauberstab zu besitzen und mittels Kraft der Gedanken, an den GLAUBEN was man will die Vor-sehung zu erreichen.
    Wer das Himmelreich erreichen will muss sein wie ein Kind, das noch alles glaubt was man ihm sagt. In Ihm ist der Glaube so stark, was wir so genannten erwachsenen WISSEN nennen.
    Jeder für sich kommt seiner Schwingungen entsprechend so weit wie er soll, also ist jeder auf dem richtigen Weg, der innen anfangt zu leben, wie das Kind.

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  2. „Ein zutreffender Spruch besagt: „Im Schützengraben gibt es keine Atheisten!““
    Ich glaube, dieser Spruch ist historisch recht eindeutig widerlegt. Mein Großvater wäre schon mal ein Gegenbeispiel, wenn auch bei Weitem nicht das Einzige.

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