Suggestion

Suggestion ist die Beeinflussung eines Menschen mit dem Ziel, ihn zu einem bestimmten Verhalten zu veranlassen. Doch merken wir überhaupt, wann wir eine Handlung aus freien Stücken machen oder wann uns etwas „suggeriert“ wird?

In gewissem Maße werden alle unsere Handlungen durch irgendetwas beeinflusst. Sei es durch die Erziehung, unsere Werte, die uns umgebenden Menschen oder sogar durch unser Gewissen, welches wiederum auf unserem persönlichen Wertesystem basiert.

Die meisten Dinge tun wir ganz automatisch, ohne uns groß darüber Gedanken zu machen. Weil wir es schon immer so gemacht haben oder weil andere vor uns sich in ähnlicher Weise verhielten. Das heißt, frei von Suggestion können wir im Grunde nur dann handeln, wenn wir alles, was uns motiviert, immer wieder neu hinterfragen:

  • „Warum tue ich, was ich tue?“
  • „Warum denke ich, was ich denke?“
  • „Warum werte ich, wie ich werte?“

Bei diesen Fragen geht es also darum, die „Grundlage“, das heißt die grundsätzliche Einstellung zu erforschen. Wenn Sie das einmal versuchen, und es sei es nur mit diesen drei ganz simplen Fragen, dann werden Sie erstaunt sein, auf was Sie da stoßen!

Die meisten Dinge tun wir tatsächlich kaum aus eigenem Antrieb, sondern vielmehr aus dem Antrieb anderer Menschen, den wir einfach unhinterfragt übernommen haben. Selbstständig, also frei von Suggestion zu handeln, bedeutet nicht profan alles anders zu machen, sondern vielmehr zu verstehen, warum wir etwas machen und es neu zu bewerten!

Aber wie genau funktioniert Suggestion?

1. Definiere ein Thema:

Ein Beispiel hierfür sei der alt hergebrachte Begriff „Nazi“.

Von klein auf wurde uns alles „schlechtgeredet“, was auch nur im Entferntesten mit diesem Thema zu tun hat. Der sogenannte Nazi wurde und wird uns auch heute noch als durch und durch böse verkauft. Nazis waren Ausländerhasser, Mörder, Egoisten, grausame Bestien, Meinungsdiktatoren, etc… Nichts, aber auch gar nichts an einem Nazi kann also je gut sein. Das ist das grundsätzliche Bild, welches uns vermittelt wurde.

2. Rede alles schlecht, was auch nur ansatzweise mit dem Thema zu tun hat:

Das heißt, sollte man also doch etwas gutes finden, dann folgt stets ein „Aber“.

Ja, die Nazis haben die Autobahn gebaut, ABER nur damit sie ihre Panzer schneller von A nach B bringen konnten.

Ja, die Nazis haben die Tiere gut behandelt, ABER schau was sie mit den Juden gemacht haben. Die Nazis haben die Juden schlechter behandelt als die Tiere. Wie abscheulich.

Ja, die Nazis haben für Wohlstand im eigenen Land gesorgt, ABER nur weil sie die Weltherrschaft an sich reißen wollten.

Die Liste ist beliebig lang fortzusetzen. Nicht umsonst heißt es: „Wer zuerst Auschwitz sagt, hat gewonnen!“

3. Rufe das Thema immer und immer wieder in Erinnerung:

Wir alle wissen es. Man kann kaum den Fernseher einschalten und sich durch die Sender klicken, ohne wenigstens einmal am Tag über eine Schreckensdokumentation über die „12 dunklen Jahre“ zu stolpern.

Unsere so genannten Volksvertreter versäumen es nicht, sich bei jeder erdenklichen Gelegenheit bei Israel zu entschuldigen und zu beteuern, dass so etwas niemals wieder geschehen darf. Es werden Gedenktafeln für die angeblich von den Nazis ermordeten Menschen aufgestellt, zur Klagemauer gereist, mit Grabesstimme über die Schande unserer Vorfahren geschimpft und so weiter und so fort.

Die meisten Demonstrationen, egal um was sie gehen, müssen sofort den Zusatz „Und gegen Rechts“ erhalten. Bei jeder Gelegenheit werden wir erneut in negativer Weise mit diesem Thema konfrontiert.

4. Blende alle anderen wichtigen Themen aus:

„Brot und Spiele“. Das heißt also, sprich in diesem Zusammenhang niemals über die Verbrechen und Schandtaten anderer Völker. Die Amerikaner haben die Indianer gefoltert, ermordet und in Reservate gesteckt? Nicht erwähnenswert …

Stalin hat einen Großteil seines eigenen Volkes umgebracht oder in Gulags zu Tode kommen lassen? Nicht erwähnenswert …

Die Alliierten haben nach dem Krieg deutsche Zivilisten, einschließlich Frauen und Kindern auf den Rheinwiesenlagern verhungern, verdursten und verrecken lassen? Nicht erwähnenswert …

Stattdessen werden wir kübelweise mit sinnfreien Sendungen, wie „Frauentausch“, „Deutschland sucht den Superstar“ und „Promidart“ zugemüllt.

Ich habe mich im Übrigen schon immer gefragt, warum die den Nazis vorgeworfenen Verbrechen schlimmer sein sollen, als die Verbrechen anderer Nationen? Oft kommt in diesem Zusammenhang die Antwort: „Weil es bestialisch und darüber hinaus noch staatlich organisiert war“.

War Stalins Schreckensherrschaft und die Ermordung und Inhaftierung seines eigenen Volkes etwa nicht bestialisch und staatlich organisiert? War die Vertreibung, Versklavung und Tötung von Indianern nicht bestialisch und staatlich organisiert? War die Gefangennahme und das verhungern lassen von Millionen deutscher Zivilisten durch die Alliierten nicht bestialisch und staatlich organisiert?

Wie sehen die Opferzahlen im Übrigen bei den oben erwähnten Verbrechen aus? Um wie viele Unschuldige handelte es sich hierbei? Warum werden diese Zahlen nicht ebenso eindrucksvoll, wie die „Sechs Millionen“ bekannt gegeben?

(Ein kleiner Tipp: Erforschen Sie mal Zahlen im ganz allgemeinen. Opferzahlen in Relation zu Bevölkerungszahlen zu gewissen Themen zum Beispiel. Ein Schelm wer …)

Warum werden für die Indianer keine Gedenktafeln aufgestellt und Reparationen an die Ureinwohner geleistet? Warum haben sich die Alliierten noch nicht bei den Deutschen für die sinnlose Ermordung Unschuldiger auf den Rheinwiesen entschuldigt? Warum wird hier nicht das selbe Brimborium veranstaltet? Ist das Leben „dieser“ Opfer etwa weniger wert?

Fazit:

Ein Dämon wurde erschaffen!

Welche Ausmaße dies annehmen kann, kann man an vielen Beispielen erkennen. Die Worte „Nazi“, „Adolf Hitler“, oder „deutsches Reich“ lösen bei vielen Menschen regelrechte Panikattacken aus. Man will eigentlich gar nicht weiter darüber nachdenken, geschweige denn sachlich darüber reden.

Sobald jemand als Nazi betitelt wird, egal ob gerechtfertigt oder nicht, beäugen wir ihn schon etwas genauer. Wir sehen ihn plötzlich „mit anderen Augen“. Schon hieran können wir die Manipulation sehr gut erkennen. Wir sehen etwas nicht mehr „mit unseren Augen“, sondern mit denen anderer. Es reicht also schon alleine die Anschuldigung ein Nazi zu sein, um die Worte eines Menschen in Zweifel zu ziehen, egal ob sie sinnvoll und richtig sind oder nicht.

Wenn unsere Großeltern sich nicht an diverse Dinge erinnern können oder vielleicht einfach nicht über den Krieg sprechen wollen, da Krieg „immer“ ein traumatisches Erlebnis ist, dann nur, weil sie sich schuldig fühlen. Wenn sich jemand für Tiere engagiert und zugleich etwas an der Flüchtlingskrise kritisiert, dann ist das schon ganz übel. Denn schließlich sind dies schon zwei Dinge, die Hitler auch getan hätte.

Andere Sichtweisen und Berichte wollen wir gar nicht erst hören. Denn schon das neutrale Hinterfragen des Nationalsozialismus ist abgrundtief böse und macht uns zu schlechten Menschen. Logische Argumente, die gegen diverse Dinge sprechen, selbst bis hin zu wissenschaftlichen Forschungen ausländischer Akademiker, sind falsch und dienen lediglich der Verherrlichung des Dämons.

Diese Wissenschaftler können nur Idioten sein und brauchen sofort ein entsprechendes Kennzeichen. Wir lesen gar nicht erst, was sie schreiben, sondern nennen sie schlicht „Scheinwissenschaftler“. Wir „verbrennen“ ihre Bücher, an denen sie wertfrei und rein wissenschaftlich gearbeitet haben und sind gleichzeitig stolz im Sinne unserer „Demokratie“ zu handeln?

Historiker, die aufgrund jahrelanger Forschung und dem Durchsehen von Dokumenten darauf stoßen, dass nicht die Deutschen am Krieg schuld waren, sind schlichtweg „Revisionisten und Verschwörungstheoretiker“. Auch hier brauchen wir uns gar nicht erst mit dem Geschriebenen zu befassen. Wir verbrennen ihre Arbeiten einfach und finden uns dabei auch noch ausgesprochen klasse! Zeitzeugen mit kontroversen Erinnerungen unterliegen lediglich einer „verzerrten Wahrnehmung“ und werden in der offiziellen Geschichtsschreibung noch nicht einmal erwähnt.

Friedliche Menschen, die auf eine typisch deutsche Weise leben und im eigenen Land lieber von anderen Deutschen als hauptsächlich von fremden Kulturen umgeben sein wollen, sind Rassisten und „ewig Gestrige“.

Genauso ergeht es auch Menschen, die nach den alten Werten und typischen Rollensystemen von Mann und Frau leben. Wer den Genderwahn nicht total super findet, ist intolerant und hat grundsätzlich etwas gegen alle Homosexuellen. Die einzelnen Motivationen und Hintergründe werden gar nicht mehr hinterfragt, dafür wird plump pauschalisiert.

Es ist und kann einfach alles nur schlecht sein, was auch nur im entferntesten mit diesem Thema zu tun hat. Und dies, liebe Leser, erachten wir als völlig „normal“!

Denken Sie einmal darüber nach.

Ein deutsches Mädchen

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